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Gebrauchte Fertighäuser kaufen
Nicht jeder möchte unbedingt ein Haus bauen und schaut sich daher nach Altbauten um, um
diese zu Kaufen. Hin und wieder sind darunter auch Fertighäuser, die in der Zeit von 1965 bis
1980 gebaut wurden. Fast jeder Käufer stellt sich dann die Frage, ob gebrauchte Fertighäuser
Probleme bereiten und ob diese eventuell sogar schadstoffbelastet sind. Weitere Fragen die
sich stellen, kann man ein solches Haus weiter ausbauen oder etwas anbauen? In erster Linie
ist es wichtig, das man den Bauplan hat, den immer der Erstbesitzer haben sollte. Ohne einen
solchen Bauplan bekommt man keine Baugenehmigung für Erweiterungen. Wenn man dann
noch weiß, wer das Fertighaus geliefert hat und hat das Glück, dass es diese Firma am Markt
noch gibt, dann kann man sich an diesen Lieferanten wenden. Jedoch tun sich die meisten
Anbieter recht schwer damit, an dieser Stelle zu helfen, sodass man alternativ auch einen
Architekten beauftragen kann. Des weitern gibt es Spezialfirmen, die sich mit der Sanierung
von älteren Fertighäusern beschäftigen und auch diese Häuser auf den derzeitigen Stand in
Sachen Technik und Wärmedämmung bringen. Im Bezug auf die Schadstoffbelastung kann
man nur sagen, dass keine Fertighausfirma sich jemals etwas hat zu Schulden kommen lassen.
Sie waren nämlich sehr je her gezwungen, bestimmte Produkte zu verwenden, die alle
bauamtlich zugelassen waren. Zur Sicherheit sollte man bei einem Fertighaus aus den
Anfangsjahres des Fertigbaus eine Luft- und Materialprobe nehmen und diese analysieren
lassen. Gibt es Widererwarten negative Befunde, sollte man mit dem jeweiligen
Fertighausanbieter sprechen, da diese viele Sanierungskonzepte bereit halten. Denn man darf
nicht vergessen, dass viele Gefahren, die es heute gibt, früher noch gar nicht bekannt waren.